Bei den Deutschen Masters-Meisterschaften in Mönchengladbach am letzten Wochenende haben die Athleten von Volker Weber die stolze Anzahl von elf DM-Medaillen gewonnen. Fünf Deutsche Meistertitel gingen an die Dauerbrenner aus der Wetterau.
Erneut einer der herausragendsten Top-Athleten und über beide Hürdensprints (100 Meter Hürden in 15,51 Sekunden / 300 Meter Hürden in 44,02 Sekunden) ungeschlagen blieb als Titelverteidiger erneut Oliver Kurtz in der sehr stark besetzten M60-Klasse. Sein Vorsprung über die 300 Meter Hürden betrug fast vier Sekunden. Bemerkenswert auch die beiden weiteren Vizemeisterschaften von Oliver Kurtz, der seine Nerven- und Wettkampfstärke mit zwei weiteren Vizetiteln über die 100 Meter (12,61 Sekunden) und 200 Meter (25,59 Sekunden) untermauerte.
Athletik-Coach Bernd Lachmann gelang in der AK M55 gewohnt souverän ebenfalls das Titel-Double mit seiner DM-Titelverteidigung über die 200 Meter in herausragenden 24,42 Sekunden sogar nah an seinem eigenen Deutschen Rekord und am selben Tag konnte er auch über 400 Meter (56,19 Sekunden) die heranstürmende nationale Konkurrenz wieder in Schach halten. Bemerkenswert ist auch seine 100-Meter-Sprintzeit auf der schnellen Bahn im Gladbacher Grenzlandstadion. In 11,90 Sekunden blieb Bernd als Vizemeister erstmals seit drei Jahren wieder unter der 12-Sekunden-Schallmauer.
Von den Frauen in Volker Webers Trainingsgruppe krönte sich Jasmin Stowasser im Stabhochsprung der W35 souverän zur Deutschen Meisterin 2026. Jasmin überquerte als einzige Athletin der Konkurrenz die 3,00-Meter-Marke.
Bei den Frauen W45 konnte Dana Prada trotz eines Verletzungshandicaps bei diesen Titelkämpfen sowohl über 100 Meter in sehr hochwertigen 13,03 Sekunden die Vizemeisterschaft erkämpfen sowie höhengleich mit der Siegerin eine weitere Bronzemedaille im Hochsprung (1,47 Meter) gewinnen.
Eine weitere Deutsche Vizemeisterschaft für die starken Mastersfrauen aus Hessen trommelten in der 4×100-Meter-Staffel der W60 Ulrike Steinhaus, Karola von Sturm, Eva Kratzsch und Jutta Stopka auf die DM-Bahn. Leider kam die M50-Staffel der Männer wegen eines Wechselfehlers nicht ins Ziel. Frontläuferin Jutta (W60) hatte zuvor mit 14,38 Sekunden über die 100 Meter die Bronzemedaille gewonnen und zeigte sich auch nach der weiteren Bronzemedaille über die 200 Meter ebenso sehr glücklich mit starken 30,15 Sekunden und dem Umstand dass Jutta wieder in der absoluten Sprintelite ihrer AK angekommen ist.
Aber nicht nur Medaillen, sondern auch neue Bestleistungen und weitere Deutsche Top-Platzierungen erzielte das schlagkräftige Mastersteam. Lars Kolbe kam über die 100 Meter der M60 in 13,36 Sekunden unter die Top Acht und Karola von Sturm freute sich über eine neue persönliche Bestzeit über die 100 Meter (16,00 Sekunden) ebenso wie Birgit Hieronymi (16,35 Sekunden) in der W60. Rainer Ringel finishte die 200 Meter in der M55 in 28,31 Sekunden.

