Der Juni hielt die Leichtathleten des TSV 1885 Friedberg-Fauerbach auf Trab: Von regionalen Sportfesten bis zu international besetzten Meetings – von Osterode über Mannheim, Pfungstadt und Berlin bis Kassel, Trebur und Dortmund – sammelten die TSVler Siege, Saisonbestzeiten und wertvolle Qualifikationsleistungen.
Für ein Ausrufezeichen sorgte Nachwuchsläuferin Amelie Tortell in der U20. Beim internationalen Sparkassenmeeting in Osterode gewann sie das 1.500-Meter-Rennen der Altersklasse in 4:36,60 Minuten. Über ihre Spezialstrecke, die 800 Meter, präsentierte sie sich das ganze Monatsende konstant um die 2:08 Minuten: Bei der Merck-Laufgala in Pfungstadt lief sie 2:08,08 Minuten, beim hochkarätig besetzten Midsommar-Meeting in Berlin-Charlottenburg 2:08,05 Minuten – eine Zeit, mit der sie sich in einem Feld nationaler Spitzenläuferinnen behauptete und ihre Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften untermauerte.
Bei der Bauhaus-Juniorengala in Mannheim gewann Lars Hieronymi seinen 100-Meter-Lauf in 10,60 Sekunden (Wind +0,2 m/s), Vereinskollege Nils Keßler folgte in einer Saisonbestzeit von 10,81 Sekunden. Beim Abendsportfest in Trebur drehten die TSV-Sprinter dann groß auf: Hermann Schulz gewann die 200 Meter in 22,13 Sekunden und wurde über 100 Meter Zweiter (10,89 Sekunden), Tim Dillemuth siegte über 400 Meter in 51,73 Sekunden (nachdem er die Strecke schon in Pfungstadt in 51,06 Sekunden gelaufen war), und auch Janis Schmidt verbesserte sich über 100 Meter auf 11,81 Sekunden – allesamt Saisonbestleistungen. In der Altersklasse M55 sprintete Rainer Ringel über 200 Meter in 28,16 Sekunden auf Platz eins und über 100 Meter in 13,67 Sekunden auf Rang zwei.
Auf den längeren Bahnstrecken war Marlon John unterwegs: In Pfungstadt reihte er sich über 1.500 Meter in 4:13,73 Minuten in ein riesiges Feld ein, beim Jump’n’Run-Meeting in Dortmund lief er über 5.000 Meter in 16:52,41 Minuten auf Platz zwei.
Die Masters-Sprinter des TSV nutzten die Nordhessischen Meisterschaften in Kassel als Standortbestimmung – dort allerdings außer Wertung, da der Verein nicht dem nordhessischen Bereich angehört. Sportlich überzeugten sie dennoch: Bernd Lachmann (M55) lief die 200 Meter in 24,78 und die 400 Meter in 57,93 Sekunden, Carsten Marx (M45) folgte über 200 Meter in 26,49 Sekunden und über 400 Meter in 1:02,10 Minuten – beide blieben dabei sogar unter den Zeiten der jeweils offiziell gewerteten Sieger. Jutta Stopka (W60) verbesserte ihre 100-Meter-Saisonbestzeit auf 14,82 Sekunden.
Unterm Strich war der Juni für die TSV-Leichtathleten ein Monat der Formaufbaus – mit Siegen, zahlreichen Saisonbestzeiten und der Bestätigung wichtiger Qualifikationen vor den anstehenden Meisterschaften im Juli.

